Sozialwissenschaftliches Gymnasium kombiniert Aufklärungsarbeit mit praktischem Selbstverteidigungskurs
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (Orange Day) hat sich das sozialwissenschaftliche Gymnasium des Kolping Bildungszentrums Riedlingen aktiv beteiligt, um ein starkes Zeichen zu setzen.
Im Fokus standen Aufklärung und Sichtbarkeit: Schülerinnen und Schüler des Kolping Bildungszentrums erstellten eindrucksvolle Reels, die wichtige Informationen zum Thema Gewalt gegen Frauen vermitteln und zur Sensibilisierung aufrufen.
Mit diesen Inhalten haben wir den Instagram-Account der Schule gezielt bestückt, um ein deutliches Zeichen nach außen zu setzen. Die Resonanz war überwältigend: Die Posts erreichten eine Reichweite weit über unsere Schulgemeinschaft hinaus und lösten zahlreiche Reaktionen und Diskussionen aus – ein klarer Beleg dafür, wie wichtig dieses Thema ist und wie sehr es die Menschen bewegt.
Als sichtbares Zeichen trugen alle Beteiligten orangefarbene Bänder. Die Aktion unterstreicht die klare Haltung des Kolping Riedlingen: Nein zu jeder Form von Gewalt an Frauen.
Im Rahmen des Orange Days fand auch ein Selbstverteidigungskurs mit Sifu Frank Sendtke statt, der bei den Schülerinnen einen starken Eindruck hinterließ. Hier einige Stimmen der Teilnehmerinnen: Nele meinte „Gestern habe ich im Selbstverteidigungskurs gelernt, wie viel Stärke wirklich in mir steckt.“
„Wir finden es traurig, dass man in unserer Gesellschaft als Frau überhaupt auf Selbstverteidigungskurse angewiesen ist. Dennoch sind wir dankbar, dass es sie gibt, denn sie geben uns ein Stück Sicherheit in einer Welt, die sich oft unsicher anfühlt“ fügte Linn hinzu.
Lea fand es toll viele neue Infos zu bekommen, wie eine Frau sich wehren kann. „Dies konnten wir auch praktisch üben und hatten nicht nur Theorie Unterricht.“
Gina fasst zusammen, was sie im Selbstverteidigungskurs vor allem gelernt hat:
• wie wichtig es ist, Grenzen klar auszudrücken, wenn einem etwas nicht passt, und dass man dann auch laut werden soll,
• nicht auf dumme Sprüche oder Provokationen einzugehen,
• Abstand zu schaffen und sich selbst zu schützen,
• und dass Weglaufen häufig die sicherste Lösung ist.
Die Schülerinnen und Schüler wollen zeigen, dass sie hinschauen und für eine gewaltfreie Zukunft einstehen.
Call to Action: Die informativen Kurzvideos sind auf dem Instagram-Kanal @Kolping_Bildung_Riedlingen zu sehen. Wir freuen uns über viele Klicks zur Aufklärung!